Geburtsanzeige online erstellen: was ihr braucht und wann ihr sie verschickt

Eine digitale Geburtsanzeige ist in rund zehn Minuten fertig. Die eigentliche Arbeit liegt woanders: beim Text, bei der Auswahl der Fotos und bei der Frage, wer die Nachricht wann bekommt. Dieser Artikel geht beides durch, das Technische und das Organisatorische.

Babyhand auf einer Leinendecke mit Trockenblumen und Strickjacke

Warum eine digitale Geburtsanzeige?

Der praktische Grund ist banal: In den ersten Wochen nach der Geburt fehlt die Ruhe, um fünfzig Couverts zu beschriften. Der inhaltliche Grund wiegt schwerer. Auf eine gedruckte Karte passt ein Foto und ein Satz. Online könnt ihr eine ganze Bildstrecke zeigen, so viel erzählen, wie ihr möchtet, und Wochen später noch etwas ergänzen. Wer den direkten Vergleich sucht, findet ihn auf unserer Seite zur digitalen Geburtskarte.

So funktioniert es

  1. Wählt eure Wunsch-Subdomain, zum Beispiel lina.willkommen.baby.
  2. Ladet Geburtsdaten, Begleittext und Lieblingsfotos hoch. Falls ihr noch keinen Text habt: unsere Text-Vorlagen für die Geburtsanzeige helfen weiter.
  3. Bezahlt einmalig, ohne Abo und ohne versteckte Kosten.
  4. Teilt den Link per WhatsApp, SMS oder E-Mail. Fertig.

Was eine Online-Geburtsanzeige enthält

  • Name, Geburtsdatum, Gewicht und Grösse eures Kindes
  • Ein Hauptfoto und bis zu 6 Galeriebilder, mit Foto-Paket 12
  • Euren eigenen Begleittext, warm, kurz oder ausführlich
  • Eine individuelle Subdomain als Link
  • Einen Zugang per Magic Link, ihr braucht euch also kein Passwort zu merken

Ein konkretes Beispiel, wie das Ergebnis aussieht, findet ihr in unserer Beispiel-Annonce für Lina.

Wann verschickt man die Geburtsanzeige?

In der Praxis laufen zwei Nachrichten hintereinander ab, und es hilft, sie bewusst zu trennen. Die erste geht am Geburtstag selbst an den engsten Kreis: Eltern, Geschwister, engste Freundinnen, meist als kurze Sprachnachricht oder ein Foto ohne alles. Die eigentliche Anzeige, mit Namen, Bildern und Text, folgt später.

Wie viel später, hängt vor allem davon ab, wie das Wochenbett verläuft. Zwei bis vier Wochen sind der übliche Rahmen, und niemand nimmt es übel, wenn es sechs werden. Zwei Dinge sprechen allerdings dagegen, es zu weit hinauszuschieben: Erstens kursiert die Neuigkeit ohnehin, und irgendwann erfährt die Verwandtschaft sie über Dritte. Zweitens werden die schönen Neugeborenenfotos mit jeder Woche schwieriger zu machen.

Was ihr vorher schon sagen könnt, ohne die Anzeige vorwegzunehmen: dass das Kind da ist, dass es beiden gut geht, und ob ihr Besuch möchtet oder noch nicht. Der Name darf ruhig bis zur Anzeige warten, das erhöht die Vorfreude eher, als dass es jemanden stört. Und weil die Laufzeit erst mit dem Veröffentlichen startet, könnt ihr die Seite in der Schwangerschaft fertig bauen und am Tag X nur noch Datum und Fotos nachtragen.

Verwandte, die nicht digital unterwegs sind

Das ist der häufigste Einwand gegen eine Online-Anzeige, und er ist berechtigt: Die Urgrossmutter hat kein Smartphone, der Onkel liest seine Mails einmal im Monat. Ein Link nützt beiden nichts. Vier Wege, die funktionieren:

  • Per SMS statt WhatsApp. Viele ältere Handys zeigen Links in SMS trotzdem korrekt an, und die Seite öffnet sich im Browser ohne Installation oder Konto.
  • Über die eigenen Kinder. Wenn eure Eltern mit im Verteiler sind, zeigen sie die Seite den Grosseltern beim nächsten Besuch auf dem Tablet. Das ist meist ohnehin der schönere Moment.
  • Ausgedruckt. Ein Screenshot der Seite auf A5 gedruckt, in ein Couvert, fertig. Für drei oder vier Personen ist das schneller gemacht als jede Kartenbestellung.
  • Als kleine Druckauflage. Manche Familien bestellen zehn gedruckte Karten für die ältere Generation und schicken allen anderen den Link. Das kostet einen Bruchteil einer vollen Auflage und niemand fühlt sich übergangen.

Geburtsanzeige in der Schweiz, in Deutschland und Österreich

Ein Link kennt keine Landesgrenze, und genau darin liegt der Unterschied zur Karte. Für die Cousine in Wien und die Patentante in Hamburg fällt weder Porto noch Laufzeit an, und niemand muss Adressen zusammensuchen. Bezahlt wird wahlweise in Franken oder Euro. Wo die Daten liegen und wann sie gelöscht werden, steht in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen